AMRUM erleben

10.02.22

Sitten und Gebräuche auf Amrum

Das frühere Leben der Bevölkerung auf der Insel Amrum hatte eine Vielzahl von Sitten und Gebräuchen. Diese bezogen sich vor allem auf das familiäre Leben und dem kirchlichen Glauben. Kleidung und der Ablauf von Feiern zu Festen wie Geburt, Taufe, Hochzeit und Konfirmation unterlagen festen Regeln bezüglich des Besuches der Kirche, der Kleidung und der Gestaltung des jeweiligen Festes. Nun kann man einen Todesfall nicht als Fest im üblichen Sinne bezeichnen, jedoch auch hierbei gab es fest verwurzelte Abläufe. Im Laufe der Zeit wurden diese Regeln jedoch mehr und mehr vernachlässigt. Inzwischen haben sich familiäre und kirchliche Feierlichkeiten dem allgemein üblichen Vorgehen angepasst. Lediglich das Tragen der Friesentracht bei Konfirmationen auf Amrum ist immer noch üblich.

25.07.19

Friesentracht auf Amrum

Insbesondere die Trachten der Amrumer Inselfrauen waren in der Vergangenheit dem modischen Wandel untergeordnet. Im 17. Und 18. Jahrhundert folgte nach Beendigung dieser als „Goldenem Zeitalter“ bezeichneten Ära eine eher schlichte Tracht mit wenig schmückenden Accessoires. Etwa zur Mitte des 19. Jahrhundert entsprang daraus die in drei Arten zu unterteilende Tracht, nämlich die Alltags-, Festtags- und Sonntagstracht.

03.03.19

Kunstwerke am Kniep

Bei Strandspaziergängen fallen nördlich des Wittdüner Strandes gelegen einige Bauten auf, die von der Optik her nicht dem entsprechen, was man sonst so zu sehen bekommt. Doch diese Bauwerke wurden dort nicht aus purem Zufall platziert, sondern gehören zu einem besonderen Projekt: der „Kunst am Kniep“ wird bei den aus angeschwemmtem Strandgut erbauten Hütten Raum gegeben.