Hippie-Hütten auf Amrum, Panchos Burg

Verstreut im Kniepsand finden sich die aus angespültem Strandgut von eifrigen Sammlern erbauten bunten Strandguthütten die an vergangene Hippie-Zeiten erinnern. Zunächst sorgten die Amrumer Ordnungshüter dafür, dass die mit viel Liebe fürs Detail gestalteten Burgen immer wieder dem Erdboden gleich gemacht wurden.

Dies hat sich inzwischen gegeben und die beliebten Hippie-Bauten werden nun geduldet. Allen voran und vielen als „Panchos Burg“ bekannt liegt ein solches herausragendes Exemplar einer Burg in den Vordünen am Strand zwischen Nebel und Norddorf.

Panchos Burg ist eine ganz besondere Strandburg mit farbenträchtigen Wimpeln, Kugeln und reflektierenden Bändern, ein beliebter Besichtigungsort zahlreicher Touristen. Schon aus der Ferne ist ihre umfangreiche Takelage weithin sichtbar.

Dem Berliner Künstler Otfried Schwarz ist die Errichtung dieses prächtigen Kunstwerkes zu verdanken, das aus allen möglichen Materialien des am Kniepsandstrand angeschwemmten Strandgutes besteht und eine wechselhafte Geschichte zu erzählen hat.

Berichten zufolge wurde in den 90-er Jahren Panchos Burg in einer stürmischen Nacht weggefegt  und später in einer Kunsthalle in Hamburg neu errichtet. Pancho, der sich hinter dem Künstler Otfried Schwarz  verbirgt und die kleine Insel Amrum zu seinem Wohnort erklärt hat, baute eine neue Burg, die 2012 während einer Sturmflut wiederum zu großen Teilen zerstört und 2013 ganz neu gestaltet wurde.

Wer das Geschehen vor Ort verfolgt findet immer wieder neue ausgefallene Details und witzige Materialien die vom Künstler in liebevoller Kleinstarbeit dekorativ an „seiner Burg“ platziert wurden. Fühlen Sie sich wie ein Burgherr der guten alten Hippie-Zeit und erleben einen der fantastischen Sonnenauf- oder untergänge am herrlichen Kniepsandstrand von Amrum.