Wattwanderung im Winter

Schenken wir den Berichten Glauben, ist eine Wattwanderung nicht nur im Sommer eine unbedingt empfehlens- und lohnenswerte Angelegenheit. Auch die Winterwattwanderungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. 

Hat doch die Ruhe die über unserer Insel Amrum zu dieser Jahreszeit liegt einen ganz besonderen Reiz. Natürlich ist eine Wattwanderung im Winter nicht zu vergleichen mit einer solchen im Sommer und mit Temperaturen um den Gefrierpunkt erlangt die Winterwattwanderung eine ganz andere Dimension.

Viele Fragen stellen sich: Wird man Freude an einer solchen Tour haben? Oder wird die Kälte uns nur das Ende der Wanderung herbeisehnen lassen? Ist so eine Wattwanderung im Winter überhaupt interessant und kann man – wie im Sommer üblich – die bekannten Wattbewohner wie  Schnecken, Wattwürmer und Krebse in ihrem Lebensraum beobachten? Und was ist, wenn man nur noch barfuß vorrankommt? Werden die Gliedmaßen erfrieren? Nun, alle diese Fragen werden von einem erfahrenen Wattführer, dem man sich im Winter genauso wie im Sommer unbedingt anschließen sollte, sicherlich gewissenhaft und beruhigend beantwortet. Meistens sind es kleinere Gruppen, die sich zum Abenteuer der Winterwattwanderung zusammenfinden.

Ein erprobter Wattführer hat auch schnell die Frage nach dem „Barfußlauf“ durchs Wattenmeer beantwortet: Es stehen in der Regel Watthosen samt Gummistiefel zur Verfügung, bleibt nur noch zu beachten, wärmende Wollsocken, etc. selbst im Gepäck bzw. bereits an den Fußen zu haben. Bei strahlender Wintersonne und einer aufgerissenen Wolkendecke mit blauem Winterhimmel kann so eine Wattwanderung in der kalten Jahreszeit zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden, scheint einem doch die Weite im  Niemandsland zwischen den Inseln unendlich.

Probieren Sie es einmal aus und lassen die Eindrücke dieser anderen Art von Wattwanderung auf sich wirken!