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Seezeichenhafen  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser
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Infos für Ihren Urlaub

An- und Abreise mit der Bahn

Fähre W.D.R  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die Bahnverbindung nach Amrum führt über Hamburg, Heide, Niebüll zum Fähranleger in Dagebüll.

Von hier aus geht es dann per Schiff über Wyk/Föhr nach Wittdün/Amrum. Die Bundesbahn bietet in den Sommermonaten mehere Kurswagen-Anschlüsse an, d.h. daß Sie den Fähranleger in Dagebüll direkt ohne umsteigen mit der Bahn erreichen können. Ab Niebüll wird der Zugtransport durch die NEG-Bahn durchgeführt.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Schiffsverbindung von Schlüttsiel aus durch das Halligmeer nach Wittdün/Amrum. Dazu fahren Sie mit der Bahn bis nach Husum oder Bredstedt . Von dort aus fahren Busse nach Schlüttsiel. Seit ein paar Jahren besteht eine weitere Schiffsverbindung nach Amrum, der Adler-Express. Dieses Schiff ist ein reines Personenschiff. Diese fährt von Strucklahnungshörn/Nordstrand durch das Halligmeer nach Wittdün/Amrum und weiter nach Hörnum/Sylt.




Mit dem Auto nach Amrum

Anreise nach Amrum

Ihr Weg nach Amrum

Wer mit seinem Auto nach Amrum möchte hat mehrere Strecken zur Auswahl. Alle jetzt folgenden Strecken beginnen ab Nordseite des Elbtunnels der Autobahn A7 in Hamburg.

Strecke 1:
Hinter dem Elbtunnel fahren Sie am Kreuz Nordwest auf die A23 Richtung Itzehoe/Heide. Die A23 endet in Heide, von dort führt die B5 über Husum, Bredstedt nach Dagebüll.

Strecke 2:
Hinter dem Elbtunnel fahren Sie auf der A7 bis zur letzten Abfahrt vor der Bundesgrenze, dann weitere auf der B199 über Leck, Niebüll nach Dagebüll

Strecke 3:
Hinter dem Elbtunnel fahren Sie auf der A7 bis zur Abfahrt Schleswig/Schuby , weiter dann über Husum, Bredstedt nach Dagebüll.

Strecke 4:
(für Schleswig-Holstein-Kenner oder gute Kartenleser)
Hinter dem Elbtunnel auf der A7 bis Abfahrt Schleswig/Schuby, weiter Richtung Husum. In Silberstedt fahren Sie hinter der Esso-Tankstelle rechts ab nach Jübeck. In Jübeck links ab. Hinter der Treene-Brücke links ab nach Viöl. In Viöl über die Bundesstraße 200 (erst rechts und gleich wieder links) Richtung Bredstedt. Ab Bredstedt ist die Strecke zur Fähre ausgeschildert.

Ein wichtiger HINWEIS:
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit auf die Insel nehmen möchten, müssen Sie dieses vorher bei der WDR-Foehr/Amrum GmbH anmelden, um einen Fährplatz zu erhalten.


Geographie und Verwaltung

Amrum hat eine Größe von 20,46 qkm und ist eine der drei nordfriesischen Geestkerninseln (Amrum, Sylt, Föhr), die zehntgrößte in Deutschland. Im Osten grenzt sie an das Wattenmeer. Hier liegen außerdem die alten Orte der Insel: Norddorf, Nebel, Süddorf und Steenodde. Auf dem Geestrücken findet man außerdem ausgedehnte Wald- und Heidegebiete, die im Wesentlichen einen Streifen in Nord-Süd-Richtung bilden. Westlich dieses Streifens befindet sich über die gesamte Länge der Insel ein Dünengebiet. Die maximale Breite dieses Gebietes beträgt über einen Kilometer, die Länge etwa zwölf Kilometer.

Die höchste Amrumer Düne

ist mit 32 Metern Höhe die Düne a Siatler (deutsch: die Setzerdüne) bei Norddorf. Nach Norden hin läuft das Dünengebiet zur so genannten Odde aus. Auf dem südlichen Ende befindet sich Wittdün, der jüngste Ort der Insel. Westlich des Dünengürtels schließt sich auf ganzer Länge der Kniepsand an. Er stellt einen der breitesten Sandstrände Nordeuropas dar. Nördlich von Norddorf liegt die Norddorfer Marsch. Zwischen Steenodde und Wittdün befindet sich ein weiteres, kleineres Marschgebiet. Beide Gebiete werden durch Deiche vor Überflutungen geschützt. Bei Niedrigwasser ist es möglich, die Nachbarinsel Föhr durch eine Wattwanderung zu erreichen.

Amrum hat etwa 2.300 Einwohner und besteht verwaltungsmäßig aus den drei Gemeinden Norddorf, Nebel und Wittdün, die zum Amt Föhr-Amrum gehören.

Der Haupterwerbszweig ist der Tourismus

Zuhause auf  Amrum  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser


Amrum verfügte im Jahr 2007 über rund 12.000 Gästebetten. Man zählte 2005 rund 120.000 Übernachtungsgäste und 1,1 Millionen Übernachtungen sowie 80.000 Tagesausflügler. Auf dem Geestkern sowie in den beiden Marschgebieten wird auch Landwirtschaft betrieben. Des Weiteren ist ein Fischer auf der Insel beheimatet.

Die Insel ist durch zwei Fährlinien (mit Fahrzeugbeförderung) mit Wyk auf Föhr und Dagebüll einerseits und Schlüttsiel und den Halligen Langeneß und Hooge andererseits verbunden. Während der Sommermonate verbindet ein schnelles Fahrgastschiff (Adler-Express) Amrum mit Hörnum auf Sylt, der Hallig Hooge und Strucklahnungshörn auf Nordstrand. Fährhafen ist Wittdün. Die meisten Touristen reisen über Dagebüll an. Von dort braucht die Fähre der Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) bei einer direkten Verbindung Dagebüll–Amrum 90 Minuten, bei der häufigeren Verbindung über die Nachbarinsel Föhr etwa 120 Minuten.


Mit Bus, PKW, Fahrrad oder zu Fuß...

Anreise nach Amrum  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser


Auf der Insel selbst ist neben dem Pkw das Fahrrad Hauptverkehrsmittel für Touristen; das Radwegenetz ist für deutsche Verhältnisse hervorragend ausgebaut. Zahlreiche Fahrradverleiher ermöglichen auch Touristen, die ohne Rad anreisen, mobil zu sein. Eine Buslinie verbindet Norddorf, Nebel, Süddorf und Wittdün im Stundentakt (in der Hauptsaison auch 30-minütig). Die Buslinie wird – wie die Fährlinie – von der W.D.R. betrieben.

Eine recht außergewöhnliche „Verkehrsverbindung” ist die rund zwei- bis dreistündige Wattwanderung zur Nachbarinsel Föhr.

Von 1893 bis 1939 war die Amrumer Inselbahn für den Verkehr auf der Insel zuständig.

Ein Flugplatz existiert nicht auf Amrum. Pläne zur Einrichtung eines Flugplatzes wurden bisher vehement abgelehnt.

Inselplan der Nordseeinsel Amrum

Nordseeinsel Amrum


Der nördlichste Ort der Insel ist das Seebad Norddorf mit der Vogelkoje und dem Quermarkenfeuer.

Der Ort Nebel, an der Wattseite gelegen, ist heute der größte Ort der Insel. Sehenswert sind dort vor allem die St. Clemens-Kirche, das Öömrang Hüs, die Windmühle sowie der Heimatlosenfriedhof. Süddorf ist das älteste Dorf Amrums und heute ein Ortsteil von Nebel. Hier steht der markante Amrumer Leuchtturm.

Steenodde, ebenfalls ein Ortsteil von Nebel und an der Wattseite gelegen, war über lange Jahre der einzige Hafenort der Insel, bis ihn das 1890 als Seebad gegründete Wittdün als wichtigsten Fährhafen ablöste.

Wittdün liegt an der Südspitze der Insel und ist am deutlichsten vom Tourismus geprägt.


Die Kurtaxe, Gästeabgabe, Kurabgabe, Kurkarte,....

Eine Kurkarte ist ein in der Regel mit laufenden Nummern oder mit sonstigen Merkmalen versehener, aus bedrucktem Papier hergestellter, bezahlter Zugangsberechtigungsausweis für ein bestimmtes Kurgebiet innerhalb eines Kurorts, welcher seinem jeweiligen rechtmäßigen Inhaber den Zutritt gestattet. Die hierfür im Allgemeinen zu entrichtende Gebühr wird als Kurtaxe bezeichnet.

Eine Kurkarte berechtigt den Kurkarteninhaber auch zur Teilnahme an einer ansonsten zugangsbeschränkten Veranstaltung, z. B. einem Kurkonzert oder zum Besuch bewachter Badestrände. Kurkarten haben daher eine kontrollierende und begrenzende Funktion und setzen ein grundlegendes Prinzip, das der Kompartimentierung um.

Inhaber der Kurkarte genießen mancherlei Preisvorteile bei Veranstaltungen, bei den Schwimmbadbesuchen oder bei Busfahrten.

Auf Amrum erfüllt das Formular der AmrumTouristik gleichzeitig die Funktion des Meldescheins für Beherbergungsbetriebe.


Die Kurtaxe ist eine sogenannte Kommunalabgabe der besonnderen Art.

Unter diesen Typus fallen alle kommunalen Abgaben, die den Kategorien Steuern, Gebühren und Beiträge nicht eindeutig zugeordnet werden können (Mischform). Beispiel: Kurtaxe - Mischform zwischen Gebühr und Beitrag (Kurtaxe wird erhoben, gleichgültig ob die Fremdenverkehrseinrichtungen genutzt werden. Andererseits können Fremdenverkehrseinrichtungen konkret genutzt werden).

Preise & Saisonzeiten für die Kurabgabe auf Amrum

Hauptsaison Nebensaison
2,60 €/Tag pro Person 1,30 €/Tag pro Person
Kinder und Jugentliche bis 18 Jahre in Begleitung Erwachsener sind frei. Kinder und Jugentliche bis 18 Jahre in Begleitung Erwachsener sind frei.

siehe auch: Kommunalabgabengesetz, fünfter Teil §43


Eine Vogelkoje (niederd., aus nierderl. kooi „Käfig, Verschlag, Stall“, hdt. Koje) ist eine Entenfangeinrichtung an der Nordsee.

Fanganlage Vogelkoje  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Fanganalage der Vogelkoje

An den Ecken eines künstlichen Teichs wurden meist vier „Pfeifen“ angelegt, die mit Netzen überspannt wurden. Am Ende waren Reusen. Mit Hilfe von gezähmten Lockenten wurden während des Vogelzuges Wildenten in diese Reusen gelockt, wo sie vom Kojemann oder Kojenwart, der die Koje wartet und betreut, „gekringelt“ bzw. „geringelt“ wurden, d. h. es wurde ihnen der Hals umgedreht.

Vogelkoje in Nebel  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die ersten Entenkojen wurden in den Niederlanden im 16. Jahrhundert eingerichtet. Außerdem gab es in England Entenkojen. Ab etwa dem 17. Jahrhundert erbauten Adelige auch Antenkojen im Münsterland, so zum Beispiel in Landersum.

Seit dem 18. Jahrhundert wurden nach niederländischem Vorbild auch auf den Nordfriesischen Inseln Vogelkojen eingerichtet. Die meisten Vogelkojen in Nordfriesland wurden im 20. Jahrhundert wieder geschlossen. Teilweise dienen sie seither touristischen Zwecken, bis heute sind noch einige erhalten und als Attraktion in Betrieb. Doch werden auf Föhr noch heute in einzelnen Vogelkojen Enten gefangen.

Die Enten wurden nicht nur zum frischen Verzehr gefangen, sie wurden auch eingepökelt und in Fässchen exportiert.

Die Vogelkoje heute

Vogelkoje Amrum  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die Vogelkoje war früher Fanggarten für Enten. Sie ist ein Teich, der in einem gepflanzten Gehölz aus Pappeln, Erlen, Moorbirken oder Weiden liegt. Die intakte Vogelkoje Meerum auf Amrum wird inzwischen als Reservat für Rastvögel genutzt und kann besichtigt werden.

Quermarkenfeuer in Norddorf

Quermarkenfeuer  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Leuchtfeuer in Norddorf auf Amrum


Der Leuchtturm Norddorf, auf Amrum als Quermarkenfeuer bekannt, steht im Norden der deutschen Nordseeinsel Amrum, südwestlich von Norddorf, in den Dünen am Rande des Kniepsands.

Die Turmhöhe des Norddorfer Leuchtturms beträgt acht Meter, die Feuerhöhe 22 Meter. Die Tragweiten betragen 16,1 Seemeilen für den weißen Sektor, 12,9 Seemeilen für den roten Sektor und 11,8 Seemeilen für den grünen Sektor.


Die Optik ist eine Gürtellinse. Die Kennung lautet Ubr. w. r. gn. 6 s. Die Funktion ist die eines Leit- und Quermarkenfeuers. Die Internationale Ordnungsnummer ist B 1728


Das Leuchtfeuer Amrum Norddorf wurde 1906 errichtet. Es wurde von der Firma Julius Pintsch hergestellt, welche neben Leuchtfeuerlaternen auch kleine Leuchtfeuer in ihrer Produktpalette hatte. Der Leuchtturm enthält Jugendstilelemente.

Die Pflanzen- und Tierwelt der Insel Amrum ist durch die Nähe zum Meer, aber auch durch teils extreme Bedingungen mit hohem Schutzwert gekennzeichnet, die zur Ausbildung von seltenen, ökologisch sehr wertvollen Pflanzen- und Tiergesellschaften geführt haben. Dem wurde durch die Einrichtung von zwei Naturschutzgebieten (Amrumer Dünen und Amrumer Odde) sowie die Lage am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer Rechnung getragen.

Die Amrumer Flora

Bohlenwege durch die Natur  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Die Amrumer Flora wird durch die Lage am Meer und die unterschiedlichen, meist nährstoffarmen Landschaften der Insel bestimmt.
Auf Teilen des Kniepsands und im breiten Dünengürtel wachsen Dünengräser wie der Strandhafer, sowie Strandwermut und zahlreiche andere Sand liebende Pflanzen wie die Bergsandglöckchen, die im Sommer in geschützten Dünenlagen blühen. Auch einige vom Seewind gekrümmte, kleinwüchsige Kiefern sowie Kriechweiden sind in geschützten Lagen anzutreffen. Bis in die 1970er Jahre fand man dort noch die seltene Stranddistel.

Östlich davon liegen Heidegebiete, gemischt mit Nadel- oder Mischwald. Im August kommt es zur großflächigen Blüte der Besenheide, Calluna vulgaris. Hier, wie auch in manchen Dünentälern, finden sich kleine Sumpfgebiete, in denen man zum Beispiel den Rundblättrigen Sonnentau findet. Vorkommen des Lungenenzians, Gentiana pneumonanthe, sind in den 1990er Jahren erloschen.


So finden sich zahlreiche Pflanzen auf allen Ebenen, auch viele Pilzarten. Auf den Geestflächen östlich des Waldes wird meist extensive Landwirtschaft betrieben. Auf den Magerrasen der dortigen Wiesen wachsen zahlreiche Pflanzenarten wie Rundblättrige Glockenblume, Grasnelke, Karthäusernelke und verschiedene Habichtskräuter.

In den kleinen Marschgebieten fallen vor allem einige Sauergräser und die Kuckuckslichtnelke auf. Hier ist der Boden am fruchtbarsten. Selbst die Böden der Amrumer Gärten sind eher nährstoffarm und lassen ohne spezielle Düngung nur bestimmte Gartenpflanzen wie Stockrosen gut gedeihen.

Auf den Salzwiesen am Ostrand der Insel findet man ähnliche Gesellschaften wie auf dem Kniepsand. Der Strandflieder blüht dort oft in großer Zahl. Auch die Pionierpflanze Queller sowie das Andelgras sind häufig.

Die Amrumer Fauna

Die Amrumer Fauna wird wie die Flora durch die Insellage in der Nordsee bestimmt. So gibt es auf der Insel nur kleine wildlebende Säugetiere, wie Hasen, Mäuse, Igel und Fledermäuse. Im 12. Jahrhundert wurden auf Amrum Wildkaninchen als Jagdwild eingeführt. Sie bevölkern auch heute noch die Insel. Eine trächtige Füchsin wurde vor einigen Jahren auf der Insel ausgesetzt. Sie und ihre Nachkommen haben großen Schaden in der Tierwelt angerichtet, sind aber inzwischen erlegt worden. Im Meer und auf den Amrum vorgelagerten Sandbänken, also im Bereich des Nationalparkes, leben Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale.

Im Januar und Dezember werden vereinzelt nach Sturmfluten junge Kegelrobben vom der Insel vorgelagertem Jungnamensand an den Amrumer Strand getrieben und vom Weibchen versorgt.

Die Vogelwelt ist besonders reichhaltig

Amrum gehört zu den wichtigsten Brutgebieten für Seevögel in Deutschland. So ist es das Hauptbrutgebiet der Eiderente, aber auch Austernfischer, Brandgänse, Küstenseeschwalben, Möwen wie Silbermöwe, Sturmmöwe und Heringsmöwe und viele andere Arten brüten am Strand, in den Dünen oder am Wattenmeer. Dazu kommen zur Zeit des Vogelzugs riesige Schwärme von Vögeln wie Knutt, Ringelgans oder Sanderling, die an der Küste genügend Nahrung finden. Außerdem finden sich auf Amrum, vor allem im Osten der Insel, zahlreiche Singvogelarten. Fasane wurden ebenfalls als Jagdwild eingeführt und sind häufig anzutreffen.

Waldeidechsen und Amphibien wie Moorfrosch, Kreuzkröte und Teichmolch sind weitere Vertreter der landlebenden Wirbeltiere.
Amrum ist ebenfalls reich an Insekten- und Spinnenarten. Besonders fallen Schmetterlinge - nicht nur Tagfalter - auf.


Im Meer um Amrum herum

finden sich zahlreiche nordsee- und wattenmeertypische Fischarten wie Scholle und Atlantischer Hering. Die Zahl der übrigen Meerestiere und ihre Vielfalt ist ebenfalls immens - stellvertretend seien der Einsiedlerkrebs, die Wellhornschnecke und der Pierwurm genannt. Kommerziell verwertet werden vor allem Sandgarnelen, die fälschlicherweise als „Krabben“ in den Handel kommen, sowie Miesmuscheln, die in großer Zahl durch Muschelkutter von den Sandbänken „geerntet“ werden.

Die erste auf Amrum betriebene Windmühle wurde 1771 vom Müller Erk Knudten in Nebel erbaut, und beherbergt heute ein Heimatmuseum und im Sommer Ausstellungen diverser Künstler. Die Mühle ist ein Erdholländer mit Graupengang, Jalousieklappenflügeln und Windrose, der noch bis 1962 in Betrieb war. Sie wurde durch den Pastor Erich Pörksen vor dem Abriss bewahrt, der in ihr 1963 den Verein zur Erhaltung der Amrumer Windmühle gründete. Die Mühle ist heute noch betriebsfähig und kann besichtigt werden.

Mit der Nebeler Windmühle ist ein Amrum-spezifisches christliches Ritual verbunden: die vier Flügel der Mühle stehen in Ruhestellung üblicherweise diagonal ausgerichtet „in der Schere“. Bei einem Todesfall auf der Insel werden die Mühlenflügel bis zur Stunde nach der Beerdigung des Toten in horizontal-vertikale Stellung gebracht, um weithin sichtbar auf den Todesfall hinzuweisen – die Mühle steht dann „im Kreuz“.


Der Heimatlosenfriedhof

Gegenüber der Windmühle befindet sich der Amrumer Heimatlosenfriedhof, auf dem nicht identifizierbare Wasserleichen bestattet wurden. Laut Kirchenchronik wurde dieser 1905 angelegt. Ein Amrumer Kapitän trat freiwillig von seinem Landbesitz die Friedhofsfläche ab.

Die meisten Gräber stammen vom Beginn des 20. Jahrhunderts, das letzte aus dem Jahr 1969. Seitdem konnten alle vor Amrum gefundenen Ertrunkenen aufgrund besserer Techniken identifiziert werden. Jedes Grab ist mit einem schlichten Holzkreuz mit eingeschnitztem Funddatum versehen. Der hölzerne Torbogen des Eingangsportals zum Friedhof trägt die Inschrift „Es ist noch eine Ruhe vorhanden“. Gleich hinter dem Eingang steht ein Feldstein aus der alten Westmauer der Kirche St. Clemens, mit den eingravierten Worten „Freuet euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.

St Clemens Kirche  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Kirche auf Amrum

Am östlichen Rand des Ortskerns steht die 1236 erbaute St. Clemens-Kirche, 1240 erstmals urkundlich erwähnt. Der romanische einschiffige Bau mit Reetdach wurde seinerzeit aufgrund von Uneinigkeit über den Standort zwischen den Inseldörfern Norddorf und Süddorf errichtet und gab Anlass zur späteren Gründung des Ortes Nebel. Die Kirche wurde ohne Turm erbaut; der 36 Meter hohe, kupfergedeckte Kirchturm wurde erst im Jahr 1908 hinzugefügt.

Die Kirche beherbergt eine Reihe von Kunstschätzen. Dazu gehört eine hölzerne, frühgotische Apostelgruppe (Das himmlische Abendmahl), die angeblich in einer Sturmflut auf Amrum angeschwemmt wurde. Die Figuren zeichnen sich durch strenge Frontalität, relativ große Köpfe und einfache Faltengebung aus. Die ausdrucksstarken Gesichter spiegeln Innigkeit und tiefen Ernst wider.

Der kelchförmige Taufstein stammt aus romanischer Zeit. Er wird etwa auf das gleiche Alter wie die Kirche geschätzt. Seine Kruppa und Wandung bestehen aus rötlich glitzerndem Granit, der Wulstring und Fuß sind aus gelblichem Sandstein gefertigt. Er steht in der Nordostecke des Kirchenschiffs, von Sitzbänken so umstellt, dass eine separate Taufecke entstanden ist.

Das schmale Kirchenschiff, an der Längsseite und über dem Eingang in geringer Höhe von einer hölzernen Empore durchzogen, vermittelt den räumlichen Eindruck eines Schiffskörpers. Sehenswert ist auch der Friedhof vor der Kirche mit Grabsteinen aus der Zeit von 1670 bis 1830. Neben Schiffsdarstellungen und aufwändiger Ornamentik zeigen diese in Stein gemeißelte kurze Texte über das Leben der Verstorbenen.

Missale Slesvicense

Sprechender Grabstein

Grabstein der Seefahrer auf Amrum

Die St. Clemens-Kirchengemeinde ist im Besitz eines Exemplars des Missale Slesvicense, eines 1486 von Steffen Arndes gedrucktes Liturgiebuchs, das in nur vier Exemplaren erhalten ist und als ältestes in Schleswig-Holstein bzw. Dänemark gedrucktes Buch gilt.

Das Buch befindet sich im Nordelbischen Kirchenarchiv in Kiel und wird gelegentlich in der Kirche ausgestellt.


Der Kniepsand

Strandkörbe  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Kniepsand bei Norddorf

ist eine extrem langsam wandernde Sandbank in der Nordsee, die eine Fläche von rund acht Quadratkilometern einnimmt. Da das Gebiet gewöhnlich nicht überflutet wird, handelt es sich um einen Hochsand.

Der Name geht auf das friesische Wort kniepen für „kneifen“ zurück. Es gibt drei volksetymologische Erklärungsversuche, wie es zu dem Namen kam: 1. Weil der Wind den Sand so stark an die Knöchel des Strandbesuchers weht, dass es ihn „kneift“. 2. Weil die Sandbank vor 100 Jahren von oben betrachtet die Form einer gigantischen Kneifzange hatte. 3. Weil der Kniepsand die Insel in die Zange nahm wie ein großer Krebs.


Bis Mitte der 1960er Jahre war der Kniepsand der Insel Amrum westlich vorgelagert und durch einen Priel vom Inselkern getrennt. Derzeit bildet er einen scheinbar zur Insel Amrum gehörenden, 15 Kilometer langen und bis zu 1,5 Kilometer breiten Sandstrand, der der gesamten Westküste der Insel vorgelagert ist und unmittelbar in die tatsächlich zu Amrum gehörenden Sanddünen übergeht. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wird ein Weiterwandern des Kniepsandes um die Nordspitze Amrums, die Amrumer Odde, herum erwartet. Der Kniepsand fungiert als natürlicher Inselschutz bei Sturmfluten und liefert reichlich Sand für den Aufbau des sich anschließenden Dünengürtels.

Im Winter wird der Kniepsand regelmäßig von hohen Sturmfluten überspült. Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Abzweig der Amrumer Inselbahn von Wittdün durch die Dünen bis über den Kniepsand gebaut, doch die Schienen und Badegebäude wurden gleich von der ersten Sturmflut im Winter vernichtet. Die Strecke wurde mehrfach wieder aufgebaut und schließlich aufgegeben.

Die Odde: Ganz im Norden der Insel

Die Amrumer Odde, Öömrang: Aad, ist der nördlichste Teil der Insel Amrum und liegt nordöstlich der Ortschaft Norddorf.

Sie ist etwa zwei Kilometer lang und durchschnittlich 150 bis 200 Meter breit. Sie besteht überwiegend aus einem bis zu 24 Meter hohen Dünengürtel. Die Odde ist durch den stetig weiter nach Osten bzw. Nordosten weiter wandernden Kniepsand entstanden und ist heute ein Naturschutzgebiet, das vom Verein Jordsand betreut wird. Sie dient zahlreichen Seevögeln als Nistplatz. Daher darf die Odde von Wanderern nur an der Küstenlinie umrundet werden.
Zur Vermeidung eines Meeresdurchbruchs wurde 1955 an der schmalsten Stelle im Süden der Odde ein kurzer Deich in Längsrichtung errichtet.

Romantischer kleiner Jachthafen


Im ersten Weltkrieg wurde der Seezeichenhafen des Wasser- und Schiffahrtsamtes Tönning erbaut. Durch den hiesigen Tonnenleger"Johann Georg Repsold" werden hier Seezeichen instand gehalten und in den Fahrwassern ausgelegt. Der Hafen gilt ferner als Station des Rettungskreuzers"Eiswette" und als Heimathafen und Schutzhafen für Krabbenkutter, Ausflugsschiffe und Yachten.

Seenotrettungskreuzer

Telefon: 04682 / 20 04

Im Jahr 1865 wurde die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" (DGzRS) gegründet, und seitdem gibt es auf Amrum Rettungsstationen. Zunächst lagen Ruderettungsboote bereit, kurz nach der Jahrhundertwende wurden Motorrettungsboote in Dienst gestellt, und heute liegt ein moderner Seenotrettungskreuzer mit vier Mann Besatzung ständig in Bereitschaft im Seezeichenhafen.

Die ältesten Besiedlungsspuren

Damals  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Spaß am Amrumer Strand

stammen aus der Jungsteinzeit; hierzu gehören einige Großsteingräber. Auch aus der Bronzezeit und der Eisenzeit sind zahlreiche Grabhügel vorhanden. Im Dünengebiet westlich der Vogelkoje befinden sich Reste eines eisenzeitlichen Dorfes. Ob die Ambronen, die gemeinsam mit Kimbern und Teutonen um 100 v. Chr. Rom bedrohten, aus der Gegend der damals noch mit dem Festland verbundenen Insel stammten, ist umstritten.

Im frühen Mittelalter wurde die Insel von den Friesen besiedelt. Neben der Salzsiederei, der Landwirtschaft und dem Wal- und Fischfang gehörte die Handelsschifffahrt zu den Haupterwerbszweigen. Der Amrumer Seefahrer Hark Olufs, der 1724 in die algerische Sklaverei geraten war, stieg dort zum General auf, ehe er 1736 auf die Insel zurückkehrte. Am Ende des 19. Jahrhunderts nahm der Fremdenverkehr raschen Aufschwung und veränderte die wirtschaftliche Struktur auf der Insel nachhaltig.


Im Mittelalter

Amrum Historisch  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Erholung auf Amrum

gehörte Amrum zu den so genannten Uthlanden, die erst allmählich unter die Herrschaft des dänischen Königs bzw. Schleswiger Herzogs kamen. Nach den Konflikten um das Herzogtum Schleswig zwischen den dänischen Königen und den Schauenburger Grafen in Holstein war Amrum mit Westerland-Föhr eine Enklave des dänischen Königreichs und gehörte - anders als die Nachbargebiete - nicht zum Herzogtum Schleswig. Dieser Zustand hielt bis 1864 an.

Nach dem Krieg von 1864 wurde Amrum, wie ganz Schleswig, von Österreich und Preußen gemeinsam regiert. Dann fiel Amrum an Preußen und wurde 1867 Teil der preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Zunächst bildete es eine einheitliche Gemeinde im Kreis Tondern. Bei der Volksabstimmung über die staatliche Zugehörigkeit 1920 ergab sich eine klare Mehrheit für Deutschland, während Tondern zu Dänemark kam.
Bis 1972 gehörte Amrum zum Kreis Südtondern, der dann im neu geschaffenen Kreis Nordfriesland aufging.

Insbesondere im 19. Jahrhundert wanderte mehr als ein Viertel der Amrumer Bevölkerung aus, zum überwiegenden Teil in die USA. Heute leben mehr Amrum-Stämmige in den USA als auf Amrum. Die Verbindungen zwischen Amrum und den USA werden heute noch gut gepflegt.
1998 lief der Holzfrachter Pallas vor der Insel auf Grund und sorgte damit für eine schwere Ölverschmutzung.

Amrum Aktiv - Sport & Spaß auf Amrum

Amrumer Strandschönheit  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Auf der Nordseeinsel Amrum ist man gerne aktiv.

Viele Sportarten und Veranstaltungen laden den sportlichen Amrum-Urlauber zum Mitmachen ein. Das gemäßigte Klima, die meist milde Witterung und die sehr saubere Luft wirken vitalisierend und anregend. Schon längere Spaziergänge an der Meerwassesole gesättigeten Luft des Flutsaumes wecken die Lebensgeister und machen Lust auf mehr.

Hier zählen wir nur ein paar Möglichkeiten auf, sich sportlich auf der Nordseeinsel Amrum zu betätigen.

Sport und Gesundheit auf Amrum

  • Diverse Wassersportangebote: Surfen, Kiten Strandsport: Joggen/Walking, Beachvolleyball, Boule, Strandgymnastik, Wattwandern
  • Fitness/Wellness: Aerobic, Step-Aerobic, Aqua-Jogging, Fitness, Schwimmen, Meditation, Qigong, Yoga, Tai-Chi-Chuan, Body-Forming, Lauftreff, Sauna, umfangreiches Kursangebot
  • Ideale Reit- und Radwege
  • Sonstiges: Angeln, Badminton, Basketball, Bridge, Schach, Fußball, Minigolfplatz, Inline-Skaten, Schießen, Tennis, Trampolin, Seniorentanz, Sportboothafen, Erlebnisbad, Kreativkurse wie Seidenmalerei, Aquarellmalerei, Fotografie, Malen im Freien u. v m.,
  • Umfangreiches Kinderprogramm
  • zahlreiche Spielplätze – auch am Strand – vorhanden.

Für unsere kleinen Gäste zwischen 3 und 15 Jahre bietet die AmrumTouristik im Zeitraum von Ostern bis Anfang November sowie über den Jahreswechsel ein interessantes und kostenloses Kinderprogramm an.

Das Interesse der Kinder steht dabei immer im Mittelpunkt. Zum Angebot gehören z.B. die Traumstunde mit Gute-Nacht-Geschichte incl. Singen und Puppenspiel, Kreatives Basteln mit Naturmaterialien, Tobespiele am Strand oder im Kurpark, der Teenietreff für Kids ab 10 Jahren, Kinderfeste, Spiel- und Sportveranstaltungen und vieles mehr.

Besondere Highlights sind das traditionelle Ostereiersuchen für die ganze Familie, der Glühwürmchenlauf (Laterne laufen) mit im Kinderprogramm selbst gebastelten Laternen oder die Zirkusschule, bei dem kleine Kunststücke im Kinderprogramm eingeübt und zu Abschluss bei einer kleinen Aufführung vor familiärem Publikum präsentiert werden. Alle Kinder sind herzlich eingeladen die in der Regel 90-minütigen Veranstaltungen, die wechselseitig in den Gemeinden Norddorf, Nebel und Wittdün stattfinden, zu besuchen.

(Quelle: www.amrum.de)

Minigolf für Groß und Klein

Geöffnet vom 1. April bis Ende Oktober
Norddorf zwischen Dünen und Inselstraße


Der Amrumer Minigolfplatz mit seinen einzigartigen Bahnen und Hindernissen bietet ein ganz besonderes Erlebnis und immer eine ganz besonders fröhliche Athmosphäre. Schön gelegen zwischen Wald und Dünen ist er immer wieder einen Besuch wert.

Gleich Nebenan ist der Norddorfer Waldspielplatz zu finden. Auf einem extra abgesperrten Areal können die Kleinen auch mit Elektroscootern ihre Runden drehen. Viel Spaß ist hier in Norddorf garantiert.

Das Kinderparadies auf Amrum

Kinder auf Amrum  (c) Amrum Appartement Centrum - Ferienwohnungen und Ferienhäuser

In der Spielscheune, einer ehemaligen Tennishalle, im im östlichen Teil von Norddorf finden die Kids auch bei schlechtem Wetter einen abenteuerlichen Spielplatz.

Hüpfburgen, ein riesieger Kletterberg mit Ruuttschen, Autoscooter, Tischfußball, Bällebäder, Trampolin und noch vieles mehr sorgen dafür, daß die lieben Kleinen sich richtig austoben können.

Mama und Papa finden Geburtstagsstube und eine Cafeteria mit Außenterrasse.