Das Ortszentrum von Norddorf unterscheidet sich optisch nochmals von den vorangegangenen Orten, es besteht größtenteils aus modernen Gebäuden. Den Mittelpunkt bildet der Dorfplatz mit dem Seeheim und einer Wiese mit Strandkörben. Im Sommer werden hier regelmäßig Feste gefeiert, wie zum Beispiel die „Amrumer Lammtage“.

Für Schlechtwetter-Tage empfiehlt sich ein Besuch des im Seeheim gelegenen Kinos Lichtblick.

Es verfügt über zwei gemütliche und moderne Kinosäle mit insgesamt 159 Plätzen. Die Filmauswahl steht größeren Kinos trotz der geringen Größe jedoch in nichts nach und bietet für jeden etwas.

Auf der anderen Seite des Platzes liegt eins der ältesten Cafés Amrums, welches seit über 100 Jahren in Familienbesitz ist. Hier wird die für Amrum typische Friesentorte angeboten, bestehend aus Blätterteig, Pflaumenmus und Sahne.

Auch zwei Hotels mit Restaurants der gehobeneren Gastronomie findet man im Zentrum sowie die einzige Fußgängerzone der Insel mit Geschäften für Schmuck, Bekleidung und Souvenirs.

Die Amrumer Odde

Jeder Besucher sollte zumindest einmal die Nordspitze der Insel, die „Odde“ zu Fuß umrundet haben. Je nach Kondition benötigt man hierfür etwa 1,5 bis 2,5 Stunden. Damit die Umrundung problemlos klappt, sollte man möglichst bei Ebbe starten. Eine Besonderheit, die man nur im Winter hier beobachten kann, sind Kegelrobben, die dort zwischen November und Januar ihre Jungen zur Welt bringen. Natürlich muss man entsprechend Abstand halten, um die Tiere nicht zu erschrecken. Waren sie noch vor wenigen Jahren im Wattenmeer so gut wie verschwunden, haben sich die Bestände in den letzten Jahren erholen können. Durch diesen Umstand unterliegen die Kegelrobben einem besonderen Schutz.

Die Dünen und die äußerste Spitze dürfen daher zum Schutze der Robben und Brutvögel nicht betreten werden.

Wer sich näher für das Wattenmeer interessiert, sollte das Naturzentrum „Maritur“ am Strandübergang nicht verpassen. Mehrere Aquarien zeigen Muscheln, Krebse und Fische hautnah. Der Eintritt ist frei, eine kleine Spende aber willkommen. In der oberen Etage finden wechselnde Ausstellungen statt.

Der Strand in Norddorf ähnelt dem in Nebel. Auch hier kann man im Strandkorb entspannen oder nach einem kurzen Weg über den Kniep im Meer baden. Von hier starten auch regelmäßige geführte Wattwanderungen bis nach Föhr.

Naturerlebnisraum Vogelkoje Meeram

Kurz vor der Ortsgrenze Norddorfs, im Wald gelegen, findet man die Vogelkoje.

Vor mehr als 100 Jahren diente diese Anlage zum Fangen von Enten. Damals gab es auf Amrum sogar eine Konservenfabrik, in er das Entenfleisch direkt verkaufsfertig verarbeitet wurde. Auch hierzu gibt es im Maritur eine eigene Ausstellung. Heute können Besucher sich hier über die Geschichte und die verschiedenen Vogelarten informieren.

Über einen angrenzenden Bohlenweg gelangt man zu mehreren archäologischen Ausgrabungsstätten und zum Nachbau eines eisenzeitlichen Hauses. Wer dem Weg durch die Dünen ganz bis zum Ende folgt, erreicht schließlich das Quermarkenfeuer. Dieses liegt auf einer erhöhten Düne und ist im Prinzip eine kleinere Ausgabe des Leuchtturms. Es fungiert auch heute noch als wichtige Navigationshilfe für Schiffe.

Nicht weit von hier entfernt führt ein weiterer Bohlenweg zur höchsten Düne Amrums. Von der Aussichtsplattform an der Spitze hat man fast denselben tollen Ausblick, wie vom Leuchtturm.

 


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