Zwischen Wittdün im Süden Amrums und Norddorf an der Nordspitze, liegt der Ort Nebel. Man erreicht die etwa 1000 Einwohner zählende Gemeinde von Wittdün aus nach etwa fünf Kilometern, entweder über den Wald- oder den Küstenweg. Fahrräder sind hier das typische Fortbewegungsmittel, sodass im Ort nur wenige Autos zu sehen sind. Der Ortskern Nebels besteht fast ausschließlich aus typischen Friesenhäusern, welche teilweise bis zu 300 Jahre alt sind. Besonders im Frühjahr und Sommer bieten diese mit Ihrem blumenberankten Fassaden einen malerischen Anblick.  Zahlreiche Restaurants und Cafés laden hier zum Verweilen ein.

Historisches Nebel

In Nebel befinden sich die meisten historischen Sehenswürdigkeiten Amrums und gerade deshalb kann man hier auch am meisten über die Geschichte der Insel erfahren.

Im Zentrum liegt die etwa 800 Jahre alte, weiß getünchte St. Clemens Kirche. Der Kirchturm wurde erst im Jahr 1908 ergänzt.
Der historische Friedhof vor der Kirche erzählt eindrucksvoll von der bewegten Geschichte der Insel. Man findet hier die denkmalgeschützten „Sprechenden Grabsteine von Amrum“. Es war vom 17. bis ins 19. Jahrhundert auf Amrum üblich, die Lebensgeschichte des Verstorbenen auf dem Grabstein festzuhalten, sodass man hier Zeuge einer längst vergangenen Welt von Seefahrern und Walfängern wird. Besonders sehenswert ist der Grabstein des Seefahrers Hark Olufs, der unter anderem in die Hände von algerischen Sklavenhändlern geriet.

Direkt neben der Kirche, versteckt hinter hohen Bäumen, liegt das Haus des Gastes. Neben einer Touristeninformation gibt es auch mehrere Leseräume und regelmäßige Veranstaltungen. Im liebevoll gestalteten Garten stehen Sonnenliegen und Picknicktische für Besucher bereit.

In der Straße Waaswai 1, am Ortsrand, liegt das „Öömrang Hüs“ (friesisch für „Amrum Haus“). Dieses Friesenhaus aus dem 18. Jahrhundert zeigt das ursprüngliche Leben zu der damaligen Zeit und kann gegen eine kleine Spende besichtigt werden. Sogar standesamtliche Trauungen sind in der Kapitänsstube möglich.

Aus demselben Jahrhundert stammt die Windmühle in Nebel, die seit den 1960er Jahren ein geschütztes Denkmal und die älteste noch funktionstüchtige Mühle Schleswig-Holsteins ist. Heute ist die Mühle ein Museum, in dem Besucher über die Geschichte und Natur der Insel informiert werden.

Der Leuchtturm

Das wohl bekannteste Wahrzeichen Amrums ist der 42 Meter hohe Leuchtturm. Er befindet sich geografisch zwar zwischen Wittdün und Süddorf, gehört jedoch zur Gemeinde Nebel.


Wer die insgesamt 297 Stufen bis ganz nach oben erklimmt, wird mit einem atemberaubenden Blick über die Dünenlandschaft belohnt. Bei guter Sicht kann man sogar bis nach Helgoland blicken.

Der Strand in Nebel

Vom Ortszentrum aus erreicht man den Strand in wenigen Gehminuten über verschiedene Wege durch den Wald und die Heidelandschaft. Der Kniepsand ist hier schmaler als in Wittdün, sodass man nur einen kurzen Weg zum Meer zurücklegt. Dieser kilometerlange weiße Sandstrand, der sich über die gesamte Westseite der Insel erstreckt, ist das typische Merkmal Amrums. Selbst im Sommer begegnet man auf einem ausgedehnten Strandspaziergang nur gelegentlich anderen Passanten.


Auch gesonderte Abschnitte für einen FKK- und einen Hundestrand gibt es in Nebel, sowie eine Strandkorbvermietung.
Zur Sonnenwende am 21.06. wird jedes Jahr ein Fest mit großem Lagerfeuer veranstaltet, bei dem Einheimische und Gäste zusammen den Beginn des Sommers feiern.

Der Amrumer Leuchtturm Strandkörbe am Strand von Nebel auf Amrum Strandkörbe am Strand von Nebel auf Amrum Strandkörbe am Strand von Nebel auf Amrum Strandkörbe am Strand von Nebel auf Amrum Strandkörbe am Strand von Nebel auf Amrum Strandkörbe am Strand von Nebel auf Amrum


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